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Was ist Heuschnupfen?
Heuschnupfen wird in der Fachsprache als „Rhinokonjunktivitis allergica“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Nasenschleimhaut und der Augen. Die Erkrankung entsteht nach Einatmung von sogenannten Allergenen (zum Beispiel Baum-, Gräser- oder Getreidepollen).
Ein „westlicher Lebensstil“ steht im Verdacht, Allergien zu begünstigen.
Hauptauslöser sind sämtliche Arten von Pollen. Ab 1200 Höhenmeter lassen allergische Symptome nach, da sich weniger Pollen in der Luft befinden. Der Klimawandel sorgt zusätzlich für eine Ausdehnung der Pollensaison. Regenwetter reduziert die Zahl der Pollen in der Luft drastisch. Daher ist für Menschen mit Pollenallergie nach dem Regen der Aufenthalt im Freien angenehmer. Nachts sind weniger Pollen in der Luft unterwegs als tagsüber. Eine Kindheit auf dem Land, insbesondere auf dem Bauernhof, soll einen schützenden Effekt haben, da man früh mit potenziellen Allergen in Kontakt kommt und somit weniger anfällig für die Ausbildung einer allergischen Reaktion ist.
Die Wahrscheinlichkeit, an allergischem Asthma, Heuschnupfen und anderen allergischen Symptomen zu leiden, ist bei den ehemaligen Bauernhof-Kindern um über 50 Prozent geringer als bei Kindern aus der Stadt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. In der Schweiz sind etwa 20 Prozent der Bevölkerung betroffen. Heuschnupfen kann familiär gehäuft auftreten.

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Welche Ursachen hat er und was sind die Auslöser?
Heuschnupfen entsteht, wenn das Immunsystem erlernt, auf eigentlich harmlose Substanzen, wie beispielsweise Blütenpollen, Abwehrreaktionen zu entwickeln.
Der Lernprozess entsteht in zwei Schritten:
Beim ersten Kontakt zwischen Immunsystem und künftigen Allergen kommt es noch zu keiner spürbaren Reaktion. Dafür beginnt im Körper eine Sensibilisierung, das heisst, es werden spezielle Antikörper gegen das sogenannte Allergen gebildet.
Beim nächsten Zusammentreffen ist das Immunsystem vorbereitet und es kommt zur Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe. Der bekannteste Vertreter ist das Histamin. Die Botenstoffe führen bei den Betroffenen zum Auftreten der typischen Symptome.
Was sind die Symptome?
Heuschnupfen äussert sich in den meisten Fällen durch Niesen, eine laufende und verstopfte Nase und geschwollenen Nasennebenhöhlen. Ausserdem kann es zu geröteten und/oder geschwollenen Augen kommen. Oftmals geht die Erkrankung mit starkem Juckreiz an den betroffenen Stellen einher.
Welche Hautregionen sind betroffen?
Die Symptome machen sich meist im Gesicht bemerkbar. Besonders die Nase und der Rachen sind stark betroffen. Aber auch die Augen können unter Umständen unter der Krankheit leiden. In manchen Fällen sind auch die Ohren betroffen.
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Wie verläuft die Behandlung?
Betroffene sollten entsprechende Allergene weitestgehend meiden. Die Behandlung hängt von der Intensität der Reaktionen und der genauen Art von Pollen oder Gräsern ab.
Eine Behandlung kann, wenn nötig, medikamentös erfolgen. Zum Beispiel durch:
- Antihistaminika (zum Beispiel Desloratadin Tabletten, welche nicht verschreibungspflichtig sind – hier auf nicht sedierende/nicht müde machende Präparate achten)
- Nasenspray (auch mit niedrig dosiertem Kortison, nicht verschreibungspflichtig)
- Augentropfen.
Eine Hyposensibilisierungsbehandlung bietet zwar längerfristige Erfolge, dauert aber häufig zwei bis drei Jahre.
Die richtige Therapie bzw. Behandlung sollte besonders in schweren Fällen mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin abgesprochen werden.
Häufig gestellte Fragen
Wir haben hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammen gestellt. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, finden Sie sämtliche Antworten in den FAQs.
Die Grundversicherung übernimmt die Kosten – abhängig von Franchise und Versicherungsmodell. Die Kosten belaufen sich je nach Bearbeitungszeit auf ärztlicher Seite auf 18,90 CHF bis 92,16 CHF. Sie erhalten eine fachärztliche Diagnose und Ihre individuellen Handlungsempfehlungen sowie die Rechnung, die Sie bei Ihrer Krankenversicherung einreichen können. Dabei sind Sie nicht an Sprechzeiten oder freie Termine gebunden. Damit ist die Online-Beratung schneller und deutlich günstiger als ein Besuch in einer Hautarztpraxis.
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*abhängig von Franchise und Versicherungsmodell.

