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Genitalherpes

Was ist Genitalherpes?

Herpes genitales, umgangssprachlich als Genitalherpes bekannt, ist eine Infektion im Genitalbereich. Die Erkrankung zählt nicht zu den STDs (sexuell übertragbaren Erkrankungen) im klassischen Sinne.  

Wodurch wird Herpes genitalis ausgelöst?

Ausgelöst wird Genitalherpes durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) Typ 2. Dieser sollte nicht mit dem HSV Typ 1, welcher Lippenherpes verursacht, verwechselt werden. Die Übertragung erfolgt durch sexuellen Kontakt oder eine Schmierinfektion.  

Was sind die Symptome von Genitalherpes?

2/3 der Infektionen laufen asymptomatisch ab. In allen anderen Fällen kommt es zur gruppierten Bläschenbildung an der Haut oder Schleimhaut im Genitalbereich. Die Bläschen können eintrüben und im Verlauf Krusten ausbilden und sind von brennenden Schmerzen und geschwollenen Leistenlymphknoten begleitet. Auch können Allgemeinsymptome wie Fieber und Krankheitsgefühl auftreten. Ist die Vulva/Vagina mitbetroffen, können Symptome einer Blasenentzündung auftreten. 

Wer einmal an Herpes genitalis erkrankt ist, hat ein relativ hohes Risiko, im Verlauf erneut zu erkranken. Rezidiv-Verläufe treten dafür meist mit deutlich milderen Symptomen auf. 

Welche Hautregionen sind betroffen?

Wie der Name sagt, tritt Genitalherpes im Geschlechtsbereich auf. Neben Penis, Vorhaut und Hodensäcken beim Mann und Schamlippen, Scheide sowie Gebärmutterhals, kann auch der Damm, After oder die Oberschenkel betroffen sein.

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Wie wird Genitalherpes behandelt?

Therapiert wird Genitalherpes durch Tabletten (Virostatikum) für 5 bis 10 Tage. Zudem kann eine Lokaltherapie mit austrocknenden Gerbstoffen wie z.B. Tannolact Creme angewandt werden.  

Autor: Dermatologe Dr. med. Max Tischler

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